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Pulverbeschichtung auf Stahl – langfristig eine gute Lösung

Objekt Zechliner Str., Berlin-Friedrichshain
Objekt Zechliner Str., Berlin-Friedrichshain  
Objekt Zechliner Str., Berlin-Friedrichshain
Objekt Zechliner Str., Berlin-Friedrichshain  
Verglaste Hausecke
Verglaste Hausecke  
Dachschräge
Dachschräge  
Hochbeanspruchter Eingangsbereich
Hochbeanspruchter Eingangsbereich  
Hochbeanspruchter Eingangsbereich
Hochbeanspruchter Eingangsbereich  

ENVIRAL® Deutschland

Was 1997 noch als „absolute Ausnahme“ galt, ist heute „Beschichtungsalltag“ bei ENVIRAL®.

Wie bereits vor einigen Tagen an dieser Stelle berichtet, prüft ENVIRAL® Deutschland in unterschiedlichen zeitlichen Abständen die Pulverbeschichtung ausgewählter Referenzobjekte auf ihre Qualität und „Standfestigkeit“.

So haben Mitarbeiter von ENVIRAL® Deutschland in dieser Woche ein Wohngebäude in Berlin-Friedrichshain, Zechliner Straße, „unter die Lupe genommen“. Für dieses Objekt – eines der ersten Bauvorhaben, für das ENVIRAL® Deutschland im Jahre 1997 die Pulverbeschichtung realisiert hat – wurden Fenster- und Türelemente aus Stahl und verzinktem Stahl sowie Aluminiumprofile in RAL 9010 beschichtet. Die Beschichtung der Stahlelemente, damals noch ein Novum und „absolute Ausnahme“, wurde zweischichtig, d.h. bestehend aus Grundierung und Deckbeschichtung, die der Aluminiumprofile einschichtig ausgeführt.

Wie auf den nebenstehenden Fotos ersichtlich ist, haben in den 13 Jahren Standzeit des Objektes verschiedene Faktoren und Einflüsse auf das Gebäude sowie auch auf die pulverbeschichteten Oberflächen der Bauteile eingewirkt. Dabei fallen neben den üblichen Spuren täglichen Gebrauchs und ständiger Witterungseinflüsse – sichtbar an mechanischen Beschädigungen, wie kleinen Kratzern und Abschürfungen, sowie erkennbar am sukzessiven Verlust von Glanz und Reflexionsfähigkeit der beschichteten Oberflächen – einige markante Bereiche ins Auge. An der Dachschräge sowie im Bereich der verglasten Hausecke fallen z.B. besonders stark verschmutzte Regionen auf, die ein Indiz für mangelnde bzw. sogar falsche Reinigung der beschichteten Elemente sein können. – Werden pulverbeschichtete Bauteile nicht regelmäßig gereinigt, setzen sich Schmutz und unter Umständen sogar Flechten und Moose auf der Oberfläche fest. Derartige Verunreinigungen bieten gute Voraussetzungen für das Durchdringen der Beschichtung mit Feuchtigkeit: im anhaftenden Schmutz kann sich z.B. Niederschlagswasser länger halten als auf sauberen Flächen und bekommt somit die Möglichkeit, durch die Pulverbeschichtung zu diffundieren. Flechten und Moose sondern zudem chemische Verbindungen in ihre Umgebung ab, die die Pulverbeschichtung angreifen und für das Eindringen von Feuchtigkeit empfänglich machen. Andererseits kann auch falsche Reinigung zu einer Schwächung der Pulverlackoberflächen führen: eine abrasive, d.h. mit zerkratzenden Mitteln ausgeführte, Reinigung führt zu einer mechanischen Beschädigung der Oberflächen. An diesen beschädigten Stellen haben Feuchtigkeit und andere Witterungseinflüsse ein „leichtes Spiel“, in die Beschichtung einzudringen. – Trotz verschmutzter bzw. angegriffener Oberflächen weißt die Pulverbeschichtung eine gute Haftung zum Bauteiluntergrund auf, deutlich erkennbar am Fehlen von Abplatzungen der Farboberflächen.

Darüber hinaus sind im hochbeanspruchten Eingangsbereich sehr viele mechanische Beschädigungen der Pulverbeschichtung in Form von Kratzern und Schrammen erkennbar. Jedoch führten diese Beschädigungen nicht zur Ablösung der Pulverbeschichtung. Auch die im Übergangsbereich zum Straßenpflaster und im Pflastersand befindlichen Bauteilbereiche der Eingangstür zeigen keine derartigen Zerstörungen der Beschichtung.

Damit kann ENVIRAL® Deutschland für das Objekt in der Zechliner Straße mit Stand 2010 festhalten, daß die Haftung der Pulverbeschichtung auf den Bauteilen auch nach 13 Jahren Standzeit des Gebäudes sehr gut ist. Die festgestellten optischen Beeinträchtigungen der beschichteten Oberflächen sind sowohl auf eine natürliche Alterung durch UV-Strahlung und Bewitterung, nebst dem damit einhergehenden sukzessiven Verlust des Glanzgrades, oder auf mechanische Beschädigungen zurückzuführen. Alle diese Einflüssen zeigen jedoch bis dato keinen negativen Einfluß auf die Haftung des Pulverlackes. Damit bietet eine fachlich einwandfrei ausgeführte Pulverbeschichtung von Bauteilen aus Stahl – damals wie heute – langfristig eine gute Lösung von Korrosionsschutzproblemen.


Kategorie: Projekte, ENVIRAL Deutschland
24.11.2010




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